Wert und Würde der Familie |
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Warum jedoch wird das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ gegenwärtig so heiß diskutiert und warum steigt der Wert der Familie an der Börse? Da schaut man schon mal gerne in Länder, in denen die Geburtenrate deutlich höher ist als in Deutschland. Z.B. Frankreich oder in Irland werden statt der hiesigen Geburtenrate von 1,34 satte 2,2 bzw. 2,4 Kinder pro Frau geboren (Generationenersatz = 2,1 Kinder / Frau). Schnell ist man dabei, Rezepte zu kopieren, statt zu kapieren. Da werden kurzfristig Kindertagesstätten aus dem Boden gestampft damit beide Eltern kurz nach der Geburt wieder voll erwerbstätig sein können, ohne zu fragen, ob gegebenenfalls Mütter oder Väter auch gerne Vollzeit-Mutter oder Vollzeit-Vater sein wollen. |
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Meines Erachtens haben wir neu zu respektieren, dass Familie eine Würde hat und einen enormen Wert in sich darstellt! So wie ein Menschenleben seinen Wert nicht erst beweisen muss oder es von jemand bemessen wird, so bin ich mit Prof. Bernd Wannenwetsch[1] (Universität Oxford) der Meinung, dass die Zuschreibung der Würde gegenüber der Familie, ihr die angemessene Achtung ausdrückt. Damit wird Familie in sich als gut und sinnvoll anerkannt, und muss sich nicht erst von ihrer Funktionalität her rechtfertigen. So bezeugt die Bibel, dass die Welt auch in sozialpsychologischer Hinsicht kein Chaos, sondern ein Kosmos ist, in dem der Schöpfer dem Zusammenleben von Menschen zum Beispiel in Ehe und Familie bestimmte Formen zuweist. Martin Luther hat diesen Gedanken aufgenommen, in dem er die elementare Lebensformen Ehe und Familie als „Mitgeschöpfe“ bezeichnete. |
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Literaturquelle
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[1] Wannenwetsch, Bernd : Bulletin Nr. 5 (Frühjahr 2003), hrsg. vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft; |
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