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Liebe... bitte warten! 
Balance zwischen beruflicher Mobilität Familie und Partnerschaft 

WorkFamily-Kongress 2006
22. November
Frankfurt am Main

Hauptreferent:
Matthias Horx

Schirmherrschaft:

Dr. Ursula von der Leyen
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mit der Familie persönlich wachsen

Einen weiteren Hinweis für persönliches Wachsen und gelungene Persönlichkeits­ent­wicklung durch Elternschaft gibt Jürg Willi in seinem Buch „Die Zweierbeziehung“.[1] Hier beschreibt er, dass gerade Elternschaft eine der effektivsten Formen der Selbst­erkenntnis und Selbstverwirklichung ist. Kinder halten uns in Ihrem Erleben und Ver­halten oft einen Spiegel vor, in dem wir Ergebnisse unserer Erziehung erkennen müs­ sen. So kennen alle Eltern die Situation, dass Kinder ihre Eltern imitieren, in angeneh­mer Weise, aber auch in zum Teil erschreckender Form, wenn Kinder z.B. wie der Va­ter die Schuhe im Flur liegen lassen oder in gleicher Lautstärke schreien, wie dies die Eltern ihren Kindern vormachen. Eltern sehen also das Ergebnis ihrer Erziehung laufend vor sich und können an ihrem Erziehungsverhalten stets konkret Opti­mie­rungen vornehmen. Gegenwärtig gibt es hierzu eine ganze Reihe an Elternpro­gram­men wie z.B. PEP4Kids[2] / PEP4Teens[3] oder „Starke Eltern starke Kinder“, in denen sie Grundlagen der Elternschaft und Erziehung lernen und ggf. einüben. Weniger zu empfehlen sind die Fernsehratgeber wie Super Nanny, deren Sendungen darauf ausgerichtet sind, dass Einschaltquoten in die Höhe schnellen, statt pädagogisch sinnvoll zu sein. Ein zweiter Ansatz, den Jürg Willi in seinem Buch aufzeigt, geht tiefer. Im Miterleben der Entwicklung des eigenen Kindes wird die eigene kindliche Entwicklung nachvollzogen. Manche Erinnerungen an längst vergessene Erlebnisse werden dabei wieder wach und können nun neu bewertet werden. Eltern sind jetzt aber selbst in der Position, Eltern zu sein. Sie gewinnen eine neue Sicht für die Schwierigkeiten, denen ihre eigenen Eltern bei der Kindererziehung ausgesetzt waren.



[1] Willi, Jürg (1975). Die Zweier Beziehung. Seiten 10-12. Rohwolt Verlag.

[2] Lask, Joachim. PEP4Kids 2002. Selbstverlag www.pep4kids.de

[3] Veeser, Wilfried. PEP4Teens 2002. Selbstverlag. www.pep4teens.de

 

Inhalt

1. Zum Stand der Dinge 
2. Wert und Würde der Familie 
3. Unser Reden über Familie bestimmt unser Handeln 
4. Verträglichkeit oder Vereinbarkeit 
5. Elternkompetenz als beruflicher Vorteil 
6. Mit der Familie persönlich wachsen 
7. Wir brauchen Strukturen in denen Familie möglich wird  
8. Beginnen Sie mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

 

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