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Liebe... bitte warten!
Balance zwischen beruflicher Mobilität
Familie und Partnerschaft
WorkFamily-Kongress
2006
22. November
Frankfurt am Main
Hauptreferent:
Matthias Horx
Schirmherrschaft:

Dr. Ursula
von der Leyen
Bundesministerin
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Wir brauchen gute
Strukturen, in den Familie möglich wird
Ich
glaube, das genügt zunächst an guten Argumenten, den informellen
Lernort „Familie“ als Basiszelle der Gesellschaft erneut zu
erkennen. Ich bin mir sicher: Familie wird sich nicht auflösen, auch
wenn Soziologen schon häufiger das Ende der klassischen
Familienbeziehungen „Mutter, Vater, Kind(er)“ prophezeit haben. Ganz
im Gegenteil. Ehe und Familie
sind schöpfungsgemäße in diese Welt hinein gestiftete Lebensformen
(vgl. Erstes Buch Mose, Kapitel 1+2), die wie physikalische oder
chemische Grundgesetze nicht auflösbar sind. So ist eine erfüllte
Partnerschaft mit einem Kind oder mit Kindern im Wertekanon und in den
Lebensentwürfen von Frauen und Männern aller Altersgruppen fest
verankert. Familie scheint als Zufluchtsort gegenüber dem Zwang zur
Flexibilität und Mobilität in der Erwerbswelt geschätzt zu sein wie
selten zuvor. Obwohl sich mit 89 Prozent die überwältigende Mehrheit
von jungen Frauen und Männern zwischen 16 und 24 Jahren ein Leben mit
Kindern wünscht, konstatieren wir in Deutschland - auch im europäischen
Vergleich – ein hohes Ausmaß an dauerhafter Kinderlosigkeit. Demnach
kann eine wachsende Zahl der jungen Frauen und Männer ihren ursprünglichen
Lebensentwurf zwischen Beruf und Familie nicht verwirklichen oder traut
sich die Umsetzung von „doppelten“ Zukunftsplänen wie „Familie“
und „Beruf“ nicht zu. Schätzungen zeigen, dass 31,2 Prozent der
1965 geborenen westdeutschen Frauen keine eigenen Kinder haben werden.
Ein wesentlicher Grund liegt in den wachsenden Ausbildungszeiten, die
dazu führen, dass Berufszeiten erst jenseits des 30. Lebensjahres
liegen und damit die Familiengründung erst dann möglich ist. Das
amerikanische Bildungssystem ist ähnlich wie in England und Frankreich
gestuft und ermöglicht nach jedem Abschnitt den Ausstieg und
Berufsbeginn und damit die ökonomische Selbstständigkeit, aber auch
einen späteren Wiedereinstieg in das Bildungssystem. Entsprechend
niedriger ist das Erstgeburtsalter.
Hieraus resultiert die Forderung, Bildungszeiten
so zu gliedern, dass ähnlich wie in Frankreich oder den USA, Familiengründungen
weit vor dem 30. Lebensjahr möglich sind. Weiterhin ist zu fordern,
dass Möglichkeiten zur Kinderbetreuung so gestaltet sind, dass eine
Berufstätigkeit des erziehenden Elternteils (in Deutschland in der
Regel die Mutter) überhaupt möglich wird. Die Schlagworte hier sind
Kindertagesstätte und Ganztagsschule. Es ist zu respektieren, dass
diese Optionen in Frankreich, England und den USA zu deutlich mehr
Geburten führt. Interessant ist auch, dass diesen Ländern eine höhere
Familienfreundlichkeit zugesprochen wird. Diese Optionen werden
insbesondere alleinerziehende Mütter und Väter benötigen, die sonst
einer drohenden ökonomischen Verarmung ausgesetzt sein werden.
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Inhalt
1.
Zum Stand der Dinge
2.
Wert und Würde der Familie
3.
Unser Reden über Familie bestimmt unser Handeln
4.
Verträglichkeit oder Vereinbarkeit
5.
Elternkompetenz als beruflicher Vorteil
6.
Mit der Familie persönlich wachsen
7.
Wir
brauchen Strukturen in denen Familie möglich wird
8.
Beginnen Sie mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Links
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Inhalt
1.
Zum Stand der Dinge
2.
Wert und Würde der Familie
3.
Unser Reden über Familie bestimmt unser Handeln
4.
Verträglichkeit oder Vereinbarkeit
5.
Elternkompetenz als beruflicher Vorteil
6.
Mit der Familie persönlich wachsen
7.
Wir
brauchen Strukturen in denen Familie möglich wird
8.
Beginnen Sie mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
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